Stars und ihre Sternchen: Promis und ihre Haustiere

23. November 2021

Genau wie Du und ich haben auch zahlreiche Prominente mehrere Haustiere, die sie durch ihr Leben begleiten. Mitunter wirkt es zwar, als seien diese nur ein niedliches Accessoire, aber der Eindruck täuscht in den meisten Fällen. Viele Promis und ihre Haustiere verbindet ein starkes Band der Freundschaft. Natürlich ist da auch die Trauer groß, wenn ein geliebtes Haustier verstirbt.

Ob Sänger, Schauspieler oder Models – etliche Prominente gehen kaum einen Schritt ohne ihr Haustier. Das innige Verhältnis wird oft durch liebevoll verfasste Posts in den sozialen Netzwerken bestätigt. Das Tolle an den tierischen Freunden: Sie sind immer da, auch wenn es in der Karriere oder im Privatleben gerade einmal Ärger gibt. Natürlich genießen die Haustiere der Promis oft ein ganz besonderes Leben. Nicht selten werden sie von Frauchen und Herrchen nach Strich und Faden verwöhnt.

Sängerin Miley Cyrus vergöttert ihre Haustiere

In den sozialen Netzwerken teilt Miley Cyrus regelmäßig Selfies mit ihren Tierchen. Sie besitzt nicht etwa nur ein Haustier, sondern direkt mehrere prominente Wegbegleiter: mehrere Hunde, Katzen und Fische – und sogar Hausschweine. Manche Fans bezeichnen ihr Zuhause liebevoll als Zoo. Die 28-Jährige widmet ihren Tieren auf Instagram und Twitter häufig Posts.

Aber nicht nur das: Für ihren verstorbenen Pitbull Mary Jane schrieb sie sogar einen eigenen Song. Sie betont, die Hündin sei für sie zehn Jahre lang wie eine beste Freundin gewesen. Umso größer war ihre Trauer nach dem Verlust ihres Hundes. Seit Anfang 2021 hat sie nun einen neuen tierischen Begleiter an ihrer Seite: Sie adoptierte wieder einen Pitbull aus dem Tierheim und gab ihm dem Namen Angel. Sie ist sich sicher, dass ihre verstorbene Hündin Mary Jane ihr Angel aus dem Himmel geschickt hat.

Queen Elisabeth II liebt nicht nur ihre Welsh Corgis

Natürlich denkst Du bei der Queen zuerst an Welsh Corgis, wenn es um das Thema Promis und ihre Haustiere geht. Schon als kleines Kind verliebte sich die Monarchin in die kurzbeinige Hunderasse. Als sie sechs Jahre alt war, bekam sie von ihrem Vater ihren ersten Vierbeiner, der auf den Namen Dookie hörte. Dieser wurde später von zahlreichen weiteren Welsh Corgis abgelöst. Später gesellten sich dazu auch Dorgis – eine Kreuzung aus Dackel und Welsh Corgi. Aber die Haustierliebe der Queen geht noch viel weiter. Sie kann sich auch für Vollblutpferde begeistern.

Darüber hinaus bekam sie etliche teils skurrile Tiere geschenkt. So erhielt sie zum Beispiel im Jahre 1957 eine Kuh namens Beauchamp Oxford Lady. Sie durfte von diesem Zeitpunkt an viele Jahre in der königlichen Milchviehherde leben. In den 60er-Jahren schenkte der liberische Präsident der Monarchin eine komplette Menagerie mit wilden Tieren wie etwa Zwerg-Nilpferden. Sie spendete diese an den Londoner Zoo. Tierische Geschenke gab es im Laufe der Zeit aber noch viele weitere. Sie bekam unter anderem Kängurus, ein Krokodil, einen Elefant und ein Faultier.

Promis und ihre Haustiere: manchmal sehr skurril

Carmen Electra: ein Skorpion als Haustier

Hunde und Katzen sind scheinbar auch für Carmen Electra, der aus Baywatch bekannten Schauspielerin, etwas zu langweilig. Sie entschied sich im Jahr 2005 dazu, einen Skorpion aufzunehmen. Dies war allerdings eine recht spontane und zufällige Entscheidung: Sie fand den giftigen Skorpion eines Tages in ihrem Haus in Hollywood und fing ihn mit einer Tupperdose ein. Dann tat er ihr jedoch leid und sie wollte ihn nicht einfach töten. Also taufte sie ihn auf den Namen „Scorpy“ und entschloss sich, ihn zu behalten.

Auf den Hund gekommen: Hollywoodstar Jennifer Aniston

Ganz klassisch auf den Hund gekommen ist Hollywood-Schauspielerin Jennifer Aniston. Ihre Hundeliebe begann schon deutlich vor ihrer Hauptrolle im Hundefilm „Marley und ich“. Untröstlich war sie, als ihr langjähriger Wegbegleiter Norman im Jahre 2011 im hohen Alter von 15 Jahren verstarb. Doch auf einen tierischen Freund zu verzichten, kam für sie nicht in Frage. Sie entschied, zwei neuen Hunden ein Zuhause zu geben.

Seit Ende 2020 sind sogar drei Hunde an ihrer Seite: eine Pitbull-Dame namens Sophie, ein Schnauzer-Mix mit dem Namen Clyde und – ganz neu in der Hundebande – Lord Chesterfield. Letzteren kaufte sie nicht etwa beim Züchter, sondern erhielt ihn durch eine Tierauffangstation. In einem Instagram-Post betonte sie, wie wichtig es ist, an gerettete Tiere zu denken. Sie bat andere Tierfreunde, auch diesen ein neues Zuhause zu geben. Da sind wir ganz ihrer Meinung!

Jennifer Anistons tierischen Lieblingen dürfte es jedenfalls an nichts fehlen: Die Hunde bekommen statt gewöhnlichem Wasser das populäre „Kangen Water“. Dieses kostet rund zwei US-Dollar pro Flasche und wird in Hollywood als Anti-Aging-Wasser gehypt. So hofft sie wahrscheinlich auf ein langes und gesundes Leben ihrer Vierbeiner.

Popstar Lady Gaga und das Drama um ihre Bulldoggen

Die weltberühmte Sängerin Lady Gaga hat drei französische Bulldoggen namens Asia, Koji und Gustav. Sie führen bei dem Popstar ein Hundeleben der Extraklasse. Mit ihren Hunden teilt sie angeblich nicht nur das Bett, sondern auch die Badewanne. Sie bekommen extra für sie gekochte Mahlzeiten. Diese genießen sie Medienberichten zufolge aus goldenen, mit Diamanten besetzten Schalen.

Im Februar 2021 spielte sich um ihre Hunde ein regelrechtes Drama ab, wie im Tagesspiegel berichtet wurde: Während sie für die Besprechungen zu einem Film in Italien war, wurde ihr Hundesitter beim Gassigehen mit den Tieren angeschossen. Asia konnte entkommen und eingefangen werden, aber Koji und Gustav wurden entführt. Lady Gaga bot ein Lösegeld in Höhe von 500.000 US-Dollar an, um ihre geliebten Vierbeiner zurückzubekommen. Glücklicherweise fand eine Frau die beiden Doggen nach dem Überfall und gab sie in der Polizeiwache in Los Angeles ab.

Schauspieler George Clooney hat „Schwein gehabt“

Hunde oder Katzen? Nicht mit George Clooney. Er hatte bis 2006 Hausschwein Max als tierischen Begleiter, der im Alter von 18 Jahren verstarb. Max kam in George Clooneys Leben, als er mit Kelly Preston liiert war. Diese ging jedoch später eine Ehe mit John Travolta ein. Nach der Trennung übernahm Clooney das Sorgerecht für das Schwein – und begleitete es durch alle Höhen und Tiefen. Zuletzt litt Max an teilweiser Blindheit und Arthritis. Als sein Schwein verstarb, trauerte Clooney, da es ihn immerhin viele Jahre lang begleitet hatte. Dadurch war es ein wichtiger Teil seines Lebens geworden. Dennoch entschied er sich gegen einen Nachfolger.

Promis und ihre Haustiere: bei Taylor Swift leben drei Katzen mit speziellen Namen

Sängerin Taylor Swift teilt ihr Zuhause mit drei Katzen namens Benjamin Button, Meredith Grey und Olivia Benson. Die Namen ihrer Katzen hat sie sich als Schutzmarken eintragen lassen. Dadurch hat sie das Recht, die Namen für Merchandise-Artikel zu verwenden: für Kleidung, Spielzeug, Smartphone-Accessoires oder Schüsselanhänger. Tatsächlich waren zumindest Olivia und Meredith bereits Teil einiger Fanartikel.

Auf ihre neuste Katze Benjamin Button wurde Taylor Swift bei Dreharbeiten für eines ihrer Musikvideos aufmerksam. Er gehörte zu einem Projekt, welches Katzen ohne Besitzer in Werbespots oder Musikclips unterbringt, um deren Vermittlungschancen zu erhöhen. Als Taylor Swift ihn vorab zum Kennenlernen auf dem Arm hatte, verliebte sie sich sofort in den schnurrenden Kater.

Schauspieler Ian Somerhalder kämpft für den Tierschutz

Ian Somerhalder, der aus „Vampire Diaries“ bekannt ist, besitzt selbst mehrere Tiere – unter anderem auch einen Hund. Doch seine Tierliebe geht über seine eigenen Haustiere hinaus, denn er setzt sich aktiv im Tierschutz ein. Er besitzt beispielsweise die Ian Somerhalder Foundation. Das ist eine Organisation, die misshandelte Tiere aufnimmt. Auf Instagram spricht Somerhalder immer wieder über das Thema Tierschutz. Er bittet andere Tierfreunde zum Beispiel darum, nicht nur Welpen zu adoptieren, sondern auch älteren Hunden eine Chance zu geben. Vor so viel Engagement können wir nur den Hut ziehen!

Promis und ihre Haustiere: auch Paris Hilton darf hier nicht fehlen

Paris Hilton verband 14 Jahre lang eine tiefe Freundschaft mit ihrem Chihuahua Tinkerbell – bis die  kleine Hundedame im Jahr 2016 verstarb. Beide waren unzertrennlich und auf jedem Foto schien Tinkerbell regelrecht an ihrem Frauchen zu kleben. Auf diese Weise wurde Tinkerbell zu einem echten Markenzeichen für Paris Hilton – und viele Fans eiferten ihr nach. Die Rasse erfuhr einen enormen Aufschwung: Überall auf der Welt schafften sich Hilton-Fans kleine Schoßhündchen an. Sogar Tinkerbell-Plüschtiere in Glitzerhandtaschen wurden in Spielzeugläden verkauft.

Wir sind sicher: Ein eigener PetTwin wäre für Paris Hilton schon damals als Trost nach Tinkerbells Tod perfekt gewesen. Auch, wenn Tinkerbell leider nicht mehr lebt, ist Paris Hilton noch immer von den kleinen Hunden begeistert: Noch immer begleiten mehrere Haustiere ihr Leben. Auf ihrem Instagram-Account „hiltonpets“ werden regelmäßig niedliche Fotos der Vierbeiner geteilt, weswegen Hilton sogar als „Petfluencerin“ gilt.

Fazit: Promis und ihre Haustiere pflegen eine besondere Freundschaft

Zwischen Auftritten auf dem roten Teppich, Konzerten oder Filmrollen führen auch Prominente ein halbwegs normales Leben. Ihren Alltag teilen viele von ihnen genauso wie andere Menschen gerne mit ihren Haustieren. Die tierischen Freunde sind oftmals der Ausgleich zum stressigen Promi-Leben. Sie werden von ihren Frauchen und Herrchen meist extrem verwöhnt: mit Anti-Aging-Wasser oder gemeinsamen Bädern in der Badewanne.

Bei so manchem Ritual der Promis mit ihren Haustieren mögen wir als „Normalos“ zwar den Kopf schütteln. Aber: Nichtsdestotrotz sind wir sicher, dass Promis und ihre Haustiere eine tiefe Liebe und Freundschaft verbinden. Diese Verbundenheit wird in zahlreichen Posts auf den sozialen Netzwerken immer wieder mehr als deutlich. Dort teilen die Promis Fotos und Videos ihrer tierischen Freunde und untermalen diese mit liebevollen Worten.

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